| Das Baseballcamp kann das Leben verändern |
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| Donnerstag, den 28. Mai 2009 um 20:22 Uhr | |
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Kira Meledszus (20), Postbotin, schon von klein auf Mitglied in der EFG, in den letzten Jahren jedoch wenig Kontakt und Interesse an Gemeinde, war Teilnehmerin des ersten Baseballcamps in Bückeburg und sprach darüber mit Claudia Strauss (Baseballcamp Team „Öffentlichkeitsarbeit“).
![]() C.: Hallo Kira, du warst ja im letzten Jahr beim Baseball-Camp in Bückeburg dabei - was ist dir denn dabei in besonderer Erinnerung geblieben?
K.: Mir ist in besonderer Erinnerung geblieben, dass wir am Anfang sehr skeptisch waren und dass uns das Baseball spielen dann aber wirklich so richtig viel Spaß gemacht hat! Auch abends die Abendveranstaltungen mit den Gottesdiensten haben mir sehr gut gefallen. Der amerikanische Pastor hat das klasse gemacht – gut verständlich, auch in Englisch! Super fand ich auch den Zusammenhalt mit den Amerikanern und mit den eigenen Leuten - da hat alles wirklich gepasst! Und das alles bei einer Woche purem Sonnenschein! C.: Was hat sich denn für dich persönlich durch das Baseball Camp verändert? K.: Ich persönlich bin vorher nicht wirklich oft in die Gemeinde gegangen. Heute gehe ich wieder sehr gerne hin – ich habe wieder richtig Spaß dran gefunden. C.: Kira, glaubst du, dass das Camp auch für Kinder und Jugendliche interessant sein könnte, die nicht zu unserer Gemeinde gehören? K.: Ja, auf jeden Fall denke ich das! Ich fühlte mich vorher gar nicht zugehörig zur Gemeinde und bin auch kaum in den Gottesdienst gegangen – trotzdem habe ich mich kurzfristig zusammen mit meiner Cousine entschlossen am Camp teilzunehmen. Nach einer Woche Camp haben wir dann geheult, weil das Camp vorbei war. Inzwischen gehen wir auch wirklich sehr gerne wieder in den Gottesdienst und fühlen uns zugehörig. Das Camp ist auf jeden Fall interessant für Leute, die nichts mit der Gemeinde zu tun haben. C.: Hast du neue Freundschaften geschlossen im Camp bzw. hast du noch Kontakte zu den Leuten? K.: Ja. Ich habe die Amerikaner in dieser einen Woche sehr gut kennen gelernt und auch wirklich sehr gerne gehabt, so dass wir uns in der ersten Zeit nach dem Camp im Internet sogar über eine Web-Cam (Internetkamera) unterhalten haben. Und dann wurde ich eingeladen, nach Amerika zu fliegen. Dort war ich dann von Januar bis Februar für 6 Wochen. In dieser Zeit konnte ich die bestehenden Kontakte noch weiter vertiefen, was ganz toll war. C.: Hast du auch neue Kontakte hier in Bückeburg geknüpft oder Freundschaften vertieft? K.: Als ich früher (wie gesagt selten) in der Gemeinde war habe ich viele Leute im Alter von meinen Eltern gekannt, mich aber nie so richtig mit ihnen unterhalten. Beim Camp habe ich interessanterweise gemerkt – bedingt durch die einzelnen Teams und die unterschiedlichen Alterstufen – dass ich mich auch sehr gut mit den Älteren verstehe. Heute ist es so, das ich mich jedes Mal freue, wenn ich sie sehe. Natürlich habe ich auch mit den jüngeren Leuten Kontakt, wobei ich mit meinen 19 Jahren dort die Älteste bin. C.: Beim letzten Camp waren relativ wenige in genau deinem Alter dabei. Würdest du anderen Jugendlichen in deinem Alter empfehlen, sich zu diesem Camp anzumelden? K.: Ja, zum einen, weil man sich sportlich betätigt – das macht sehr viel Spaß. Und man kann auch versuchen, den Jüngeren etwas beizubringen. Die 19Jährigen verstehen meist mehr Englisch und können oft auch sehr gut übersetzen. Es gibt viele Gründe – es lohnt sich auf jeden Fall. C.: Hast du noch einen letzten Aspekt im Bezug auf „Baseball Camp – Glauben – Gott“? K.: Das Baseball Camp kann auf jeden Fall das Leben verändern! Hat es – glaube ich – bei mehreren Leute gemacht – auch bei mir. (Pause) Wir denken oft, dass die Amerikaner bei uns waren und nur unsere Herzen berührt haben, aber anders herum war es genau so: Ich habe mich mit vielen Amerikanern unterhalten, als ich dort war und viele haben so etwas wie das Baseball Camp hier in Bückeburg noch nicht erlebt. Sie waren mindestens genauso angerührt, wie wir - von der Organisation, vom Zusammenhalt und vom ganzen drum herum. C.: Wenn du aufgrund deiner sportlichen Verletzung nicht verhindert wärst, würdest du beim diesjährigen Camp dabei sein? K.: Ja, ganz klar! Ich werde auf jeden Fall dabei sein, auch wenn ich aufgrund meines Kreuzbandrisses kein Baseball spielen kann. C.: Danke für das Interview und deine Offenheit! K.: Gerne geschehen! |
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| Aktualisiert ( Freitag, den 29. Mai 2009 um 13:45 Uhr ) |




